Wer Angebotssoftware für die Fertigung vergleicht, sollte nicht mit Funktionslisten beginnen, sondern mit drei Fragen: Welche Verfahren muss die Software kalkulieren, wer kontrolliert die Preise, und was kostet sie im Jahr wirklich – inklusive Transaktionsgebühren? Diese Checkliste hilft Lohnfertigern, 3D-Druck-Dienstleistern und Betrieben aus CNC-Bearbeitung oder Blechbearbeitung, eine Auswahl zu treffen, die auch in drei Jahren noch passt. Am Ende zeigen wir offen, wo SeekMake passt und wo nicht.
Sie betreiben einen Fertigungsbetrieb? Mit SeekMake bekommen Ihre Kunden Sofortangebote direkt auf Ihrer Website.
Welche Arten von Software gibt es?
Bevor Sie Anbieter vergleichen, lohnt ein Blick auf die Kategorien. Sie lösen unterschiedliche Probleme:
- Tabellen und Excel-Kalkulationen: günstig und flexibel, aber nur intern nutzbar. Der Kunde wartet weiterhin auf ein Angebot per E-Mail.
- Kalkulationssoftware als Desktop-Programm: oft sehr genau für ein Verfahren, aber ohne Online-Angebot für Ihre Kunden.
- Angebotsmodule in ERP- oder MES-Systemen: gut integriert in Fertigungsplanung und Buchhaltung, aber selten für Sofortangebote auf der eigenen Website gedacht.
- Fertigungsplattformen und Marktplätze: bringen Aufträge, aber der Kunde gehört der Plattform, und die Marge wird geteilt.
- White-Label-Lösungen für Sofortangebote: Ihr Kunde lädt eine CAD-Datei auf Ihrer Website hoch, sieht den Preis in Sekunden und bestellt bei Ihnen – unter Ihrer Marke.
- Eigenentwicklung: maximal passend, aber teuer in Aufbau und Pflege.
Viele Betriebe kombinieren zwei Kategorien, etwa ein ERP für die Planung und eine Online-Angebotslösung für den Vertrieb. Wichtig ist, dass Sie wissen, welches Problem Sie zuerst lösen wollen: interne Kalkulation beschleunigen oder online mehr Bestellungen gewinnen.

Checkliste: 9 Kriterien für die Auswahl
1. Unterstützte Fertigungsverfahren
Prüfen Sie, ob alle Verfahren abgedeckt sind, die Sie heute anbieten und in zwei Jahren anbieten wollen: 3D-Druck, CNC-Fräsen und -Drehen, Blechbearbeitung, Laserschneiden, Wasserstrahl- oder Plasmaschneiden, Spritzguss, Leiterplatten. Fragen Sie auch nach den Dateiformaten: STEP und STL für Volumenteile, DXF für flache Zuschnitte. Ein Werkzeug, das nur ein Verfahren kann, zwingt Sie später zu einem zweiten System.
2. Kontrolle über Preise und Kalkulation
Das wichtigste Kriterium. Sie müssen Maschinenstundensätze, Materialpreise, Rüstkosten, Mengenrabatte, Mindestbestellwerte und Aufschläge für Oberflächen selbst festlegen können. Testen Sie mit fünf echten Teilen aus Ihrem Archiv, deren Preis Sie kennen. Weicht die Software stark ab, und können Sie die Abweichung nicht über eigene Regeln korrigieren, ist sie nicht die richtige.
3. White-Label und eigene Marke
Erscheint das Angebot unter Ihrem Logo, auf Ihrer Domain, mit Ihren Farben? Oder sieht der Kunde den Namen des Softwareanbieters? Klären Sie außerdem, wem die Kundendaten gehören. Ein Kunde, der bei Ihnen bestellt, sollte Ihr Kunde bleiben – nicht der einer Plattform.
4. Online-Bezahlung
Ein Sofortangebot bringt wenig, wenn danach doch wieder ein PDF und eine Vorkasse-Rechnung kommen. Prüfen Sie, ob der Kunde direkt per Karte oder PayPal bezahlen kann und ob das Geld auf Ihrem eigenen Konto beim Zahlungsanbieter landet. Praktisch sind auch Zahlungslinks für Angebote, die Sie manuell erstellt haben.
5. Integrationen
Listen Sie die Systeme auf, mit denen die Software sprechen muss: Website (WordPress, Shopify oder eigene Seite), CRM, Versanddienstleister, Werbekonten für die Erfolgsmessung, gegebenenfalls ERP. Fragen Sie konkret nach, ob eine Integration bereits existiert oder erst „möglich“ ist.
6. Datenhaltung, DSGVO und On-Premises
Für viele Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist das ein K.-o.-Kriterium. CAD-Dateien von Kunden sind oft vertraulich. Fragen Sie: Wo werden die Daten gespeichert? Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag? Sitzt der Anbieter in der EU? Und gibt es eine On-Premises-Variante, bei der die Software auf Ihrem eigenen Server läuft, falls Ihre Kunden oder Ihre IT das verlangen?
7. Sprachen und Währungen
Wenn Sie in die Nachbarländer liefern, sollte die Kundenseite in deren Sprache und Währung funktionieren. Prüfen Sie auch Kleinigkeiten wie Mehrwertsteuer-Anzeige, Dezimaltrennzeichen und Versandoptionen ins Ausland.
8. Gesamtkosten inklusive Transaktionsgebühren
Vergleichen Sie nicht nur die Lizenzgebühr. Rechnen Sie mit Ihrem erwarteten Online-Umsatz: Jahresgebühr plus prozentuale Gebühr auf bezahlte Bestellungen plus die üblichen Gebühren Ihres Zahlungsanbieters plus interner Aufwand für die Einrichtung. Ein kostenloser Tarif mit hoher Umsatzbeteiligung kann bei wachsendem Umsatz teurer werden als ein Jahresabo.
9. Support und Einrichtung
Die beste Software nützt nichts, wenn die Preisregeln nie sauber eingerichtet werden. Fragen Sie, ob der Anbieter bei der Einrichtung hilft, ob das extra kostet und über welche Kanäle Sie im Alltag Hilfe bekommen.
So führen Sie den Vergleich in der Praxis durch
- Wählen Sie fünf bis zehn typische Teile aus den letzten Monaten, mit bekannten Preisen und Lieferzeiten.
- Legen Sie Ihre Preisregeln schriftlich fest: Stundensätze, Material, Rüstkosten, Mindestbestellwert.
- Testen Sie maximal drei Lösungen mit denselben Teilen und notieren Sie die Abweichungen.
- Lassen Sie einen Kollegen oder einen Stammkunden eine Testbestellung durchspielen – vom Hochladen bis zur Bezahlung.
- Berechnen Sie die Gesamtkosten für Ihr erwartetes und für das doppelte Umsatzvolumen.
Weniger Zeit fürs Kalkulieren, mehr Bestellungen. Sehen Sie, wie SeekMake funktioniert.
Wie SeekMake Ihnen hilft
SeekMake ist eine White-Label-Lösung für Sofortangebote und Online-Bestellungen. Sie binden das Widget auf Ihrer eigenen Website ein. SeekMake ist kein Marktplatz: Marke, Kundenbeziehung und Marge bleiben bei Ihnen. Bezogen auf die Checkliste:

- Verfahren: 3D-Druck, CNC-Bearbeitung, Blechbearbeitung, Laserschneiden, Spritzguss, Leiterplatten, Wasserstrahl- und Plasmaschneiden sowie CNC-Fräsen von Holz.
- Preiskontrolle: Sie legen Materialien, Maschinensätze, Rüstkosten, Mengenrabatte und Mindestbestellwert selbst fest. Die KI-Preisberechnung wurde laut SeekMake mit mehr als 10 Millionen realen Teilen trainiert und erreicht rund 98 % Genauigkeit. Eine Herstellbarkeitsanalyse (DFM) prüft hochgeladene Dateien.
- Bezahlung: Checkout mit Stripe oder PayPal über Ihre eigenen Konten, dazu Stripe-Zahlungslinks.
- Integrationen: WordPress (Plugin im WordPress.org-Verzeichnis), Shopify App Store, Einbindung auf jeder anderen Website, Google Ads Conversion-Tracking, CRMs, FedEx. Mit „Email to Quote“ leiten Sie eine Anfrage-E-Mail weiter, und ein Angebotsentwurf entsteht automatisch.
- Daten: SeekMake ist ein EU-Unternehmen mit Sitz in Marseille. Für Betriebe, die ihre Daten auf dem eigenen Server halten müssen, gibt es eine On-Premises-Variante.
- Alltag: Dashboard für Kunden, Bestellungen, Angebote, Gutscheine, Versand, Maschinen und Materialien; eine iPhone-App mit Sprachassistent; Anbindung an Claude oder ChatGPT über MCP.
- Einrichtung: Die Hilfe bei der Preiseinrichtung ist kostenlos, per WhatsApp oder im gebuchten Gespräch.
Die Tarife und wann welcher passt
Preise pro Jahr (Stand: Oktober 2026). Die prozentuale Gebühr fällt nur auf Bestellungen an, die über Stripe oder PayPal in SeekMake bezahlt werden.
| Tarif | Jahresgebühr | Gebühr auf Online-Bestellungen | Passt für |
|---|---|---|---|
| Starter | kostenlos | 9 % | Testen, Einstieg, wenig Online-Umsatz |
| Growth | 990 € | 2,5 % | kleine Betriebe mit regelmäßigen Online-Bestellungen |
| Pro | 2.999 € | 0,4 % | höherer Online-Umsatz |
| Enterprise | individuell | 0 % | große Betriebe, On-Premises, besondere Anforderungen |
Beispiel mit runden Zahlen: Bei 50.000 € Online-Umsatz im Jahr kostet Starter 4.500 €, Growth 990 € + 1.250 € = 2.240 €, Pro 2.999 € + 200 € = 3.199 €. Growth lohnt sich gegenüber Starter ab etwa 15.000 € Online-Umsatz pro Jahr, Pro gegenüber Growth ab etwa 96.000 €. Die Gebühren Ihres Zahlungsanbieters kommen jeweils hinzu. Wie das Widget aussieht, zeigt das Demo-Video.
Häufige Fragen
Brauche ich ein ERP, wenn ich eine Angebotssoftware einführe?
Nein. Eine Online-Angebotslösung kann eigenständig laufen. Wenn Sie bereits ein ERP nutzen, klären Sie vorab, wie Bestellungen dorthin gelangen sollen.
Wie genau sind automatische Sofortangebote?
Das hängt von den hinterlegten Preisregeln ab. Testen Sie mit Teilen, deren Preis Sie kennen, und passen Sie Stundensätze und Rüstkosten an, bis die Abweichung für Sie akzeptabel ist.
Ist der kostenlose Tarif dauerhaft kostenlos?
Der Starter-Tarif hat keine Jahresgebühr; es fällt nur die Gebühr von 9 % auf online bezahlte Bestellungen an. Kostenlose Konten erhalten außerdem täglich KI-Guthaben.
Können meine Daten in Deutschland bleiben?
Mit der On-Premises-Variante läuft SeekMake auf Ihrem eigenen Server. Die Details klären Sie am besten im Gespräch.
Möchten Sie die Checkliste an Ihren eigenen Teilen testen? Erstellen Sie kostenlos ein Konto oder buchen Sie ein kostenloses 30-minütiges Einrichtungsgespräch, in dem wir Ihre Preisregeln gemeinsam aufsetzen.
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SeekMake ist eine White-Label-Lösung für Sofortangebote und Online-Bestellungen für Fertigungsbetriebe, entwickelt von der SeekMake EU SAS in Marseille. Unsere Ratgeber basieren auf unserer Arbeit mit Fertigungsbetrieben in ganz Europa. Mehr über SeekMake

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